«Das Sterben ist sehr einsam geworden während Corona»

Nicht nur die Neuinfektionen steigen täglich, auch die Zahl der Corona-Verstorbenen klettert in Deutschland jeden Tag weiter in die Höhe. Die Pandemie hat laut RKI bisher (Stand: 5. Dezember) bereits 103’040 Tote gefordert. Aber wie nimmt man überhaupt Abschied von Angehörigen in dieser schwierigen Zeit? Der Buchautor und Bestatter von Lebensnah-Bestattungen, Eric Wrede, erzählt watson.de von Covid-19-Debatten unter Hinterbliebenen und neuen Herausforderungen aufgrund von Corona-Massnahmen. (Foto Felicitas Lehner).

Mehr dazu:

https://www.watson.de/!363838126

In Würde altern

Der demografische Wandel ist längst Realität, doch gute Lösungen fehlen weitgehend. Warum Politik und Gesellschaft sich schleunigst überlegen sollten, was ältere Menschen wirklich brauchen, um ein würdiges Leben zu führen.

Mehr dazu im Schweizerischen Beobachter (Foto Screenshot http://www.beobacher.ch)

https://www.beobachter.ch/gesellschaft/in-wurde-altern-vom-planlosen-umgang-der-schweiz-mit-alteren-menschen

Es ist gut, über das Sterben zu reden

Der Tod war für die Menschen vor nicht allzu langer Zeit noch eine Schicksalsfügung.
Der medizinische Fortschritt macht das Sterben heute zunehmend zu einem bewussten Entscheid. Ein Entscheid, den man mit einer gesundheitlichen Vorausplanung mitgestalten kann.

Ganzer Bericht:

https://www.prosenectute.ch/dam/jcr:f09cb416-9478-49c5-88b4-58fc387f296f/2021_08__34_PS_CH.pdf
2021_08__34_PS_CH.pdf

Sterbenden Zeit schenken

Seit bald zwanzig Jahren gibt es den Wach- und Begleitdienst wabe Limmattal. Mitgründerin damals war Schwester Elisabeth Müggler. Und noch immer ist die 81-Jährige, die in Schlieren lebt, bei wabe aktiv und schöpft beim Erzählen aus einem reichen Erfahrungsschatz. «Uns wäre wichtig, möglichst früh gerufen zu werden, damit wir eine Beziehung zu den Klienten und den Angehörigen aufbauen können», sagt die katholische Klosterfrau.

Ein spannendes Interview von Gabriela Meissner mit Elisabeth Müggler

https://www.pallnetz.ch/wabe-limmattal-elisabeth-mueggler.htm

Sterben zu Hause, im Heim oder im Spital?

Wo stirbt sich würdiger? Im Spital, im Heim oder zu Hause, in der eigenen Wohnung? Pilotprojekte, Innovationen und viel privates Engagement machen Hoffnung, dass die letzten Wünsche sterbender Menschen immer besser erfüllt werden können.

Sendung Puls

Würdiger Sterben: Neue Ansätze für den letzten Weg, Puls – https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/f3c9b003-e84a-4a0c-bba3-de9693f9edb2?startTime=535

Neuer Podcast über das Sterben

„Was hast du über das Sterben gelernt?“ … Ein Gespräch zwischen Stephan Jütte und Christian Walti, dem Pfarrer und Organisator des Death Cafes Bern über das Leben und das Sterben und den Tod, mitten unter uns.

RefLab | Facebook

Veröffentlichungstermin der Podcastsaufnahme: 11. Dezember.

Anmeldung: contact für die öffentliche Aufzeichnung am 9.11.2021

Die Teilnahme ist kostenlos.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiges Covid-Zertifikat. Teilnehmende werden zu Beginn der Veranstaltung gebeten, ID und Zertifikat vorzuweisen.

Corona: Das Sterben nimmt kein Ende

Tobias Großekemper ist gelernter Krankenpfleger in Deutschland – und hat für den SPIEGEL drei Tage lang den Kampf um Leben und Tod auf einer Leipziger Intensivstation begleitet. Hier sein Erfahrungsbericht im Video.

Hier gehts zum Video / Der Spiegel

https://www.spiegel.de/gesundheit/corona-intensivstation-am-limit-das-sterben-nimmt-kein-ende-a-56172530-656e-4dfd-bae7-a76a6dfe396e

Unzertrennlich bis zum Schluss (Buch)

Irvin D. Yalom ist einer der angesehensten Psychotherapeuten Amerikas, am 13. Juni 2021 wurde er neunzig Jahre alt. Er gilt als Klassiker der existentiellen Psychotherapie, seine Lehrbücher und Romane erscheinen weltweit und erreichen Millionen. Seine Frau Marilyn Yalom, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin, starb im Herbst 2019 nach 65jähriger Ehe. Als klar war, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben – das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und herausragenden intellektuellen Beziehung. Ein grosses Alterswerk, das alle existentiellen Themen berührt, die uns angehen.

Mehr dazu hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1059363521

Lachen bis zum letzten Atemzug

Das Thema Tod ist weiterhin eines der größten Tabus unserer Gesellschaft. Wenn man es anspricht, werden Leute schlagartig ernst, viele wenden den Blick ab oder haben es plötzlich eilig, wegzukommen. Dabei kommt keiner von uns dran vorbei. Humor kann helfen. Aber nicht jede Art von Humor.

Interessanter Bericht:

https://www.focus.de/perspektiven/gastbeitrag-die-beste-waffe-gegen-den-tod-begegne-ihm-mit-humor_id_13611795.html

Charon und der Totenfluss

Das Theaterstück „Von schlechten Eltern“, in dem der Protagonist Tom (Tom Kummer) den Tod seiner Frau Nina verarbeitet, hat mich zu dieser Wikipedia-Recherche veranlasst. Wer war Charon?

Charon bringt die Toten über den Totenfluss zum Eingang des Hades. Auf die Fähre dieses unbestechlichen Fährmannes darf nur, wer die Begräbnisritenempfangen hat und wessen Überfahrt mit einer Geldmünze, dem sogenannten „Charonspfennig“ (Obolus), bezahlt worden ist. Diese Münzen bekommen die Toten unter die Zunge gelegt. Dem Mythos zufolge verwehre Charon unbestatteten Toten den Zugang, sodass sie hundert Jahre am Ufer des Flusses als Schatten umherirren müssten, bis er ihnen die Überfahrt gestatte. Die Nennung von Erebos und Nyxals Eltern des Charon in neuzeitlicher Literatur entbehrt jeder antiken Grundlage und begegnet erstmals bei Giovanni Boccaccio sowie bei Natale Conti

Die erste Erwähnung von Charon in der griechischen Literatur ist ein durch Pausanias als Fragment überliefertes episches Gedicht namens Minyas.

https://de.wikipedia.org/wiki/Charon_(Mythologie)

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